

Liebe Hoppers, liebe Freunde,
seit nunmehr zwanzig Jahren existiert unser Verein „Grasshoppers Straubing 82 e.V.“. Was als Zusammenschluss eines guten Dutzends Freunde als pfiffige Idee begann, ist heute ein ausgewachsener Sportverein mit all seinen Problemen, Aufgaben und Freuden. Zugegeben, so ganz entsprechen die „Hoppers“ dem typischen Bild eines Fußballclubs nicht, aber das ist auch gut so! Wodurch unterscheiden wir uns aber von einem „FC XY“ oder einer „SpVgg 08/15“? Es ist hier wohl vor allem die absolute Ehrenamtlichkeit und die Betonung des Amateurgedankens durch alle Vereinsmitglieder zu benennen. In unserem Verein werden keine, wie auch immer genannten, Entlohnungen bezahlt. Dies ist nur möglich, weil Idealisten, wie z.B. unser Trainer Holzmann Max, seit Jahren mit Engagement aus Spaß und Freude ihre Freizeit „opfern“, um sich in den Verein einzubringen. Dass dieses „Einbringen in den Freundeskreis Hoppers“ durch die verschiedenen Mitglieder in unterschiedlicher Intensität geschieht ist normal, aber wichtig ist, komplette „Drücker“ gibt es keine. Wie unser Neuhopper Hermann Gillner schon treffend feststellte: „Des ist Wahnsinn, in dem Verein musst alles selber machen!“. Durch dieses Miteinander bei der Aufgabenerfüllung, ob dies nun Aufstreuen, Festorganisation, Dresswaschen, Getränkekauf, Stadionzeitung, Reservierung etc. ist, sind wir aber immens zusammengewachsen. Man denkt mit - „was ist noch zu machen?“ - und kommt nicht nur einfach zum Spiel/Fest und geht danach einfach wieder auseinander. Wenn etwas unter dem Namen „Grasshoppers“ schief geht, ärgert man sich, weil man ja Teil des Ganzen ist. Dieser Zusammenhalt hat seine Stärke in der absoluten Freiwilligkeit beim Mitwirken. Natürlich sind manche Aufgaben im Verein nicht immer angenehm (Dresswaschen etc.), aber es findet sich bisher immer einer, der „in die Bresche springt“. Natürlich gehen Familie, Beruf oder Schule/Studium vor. Aber dieses „frei sein von Zwang“, diese Freiwilligkeit bzgl. Teilnahme am Vereinsleben ist prägend für den Leumund der Hoppers in Straubing und Umgebung. Der Ruf der Lockerheit geht uns voran und daher mögen uns viele Leute, auch wenn uns manche vielleicht belächeln. Man fühlt sich wohl im Verein, weil man eben nicht absolut „muss“. Selbstverständlich ist in dieser Lockerheit die Gefahr des sportlichen Misserfolgs begründet. Wer nicht regelmäßig trainiert , wer aufgrund Spielerabwesenheit (Urlaub, Familie, Beruf, Schule etc.) mit ständig wechselnden Aufstellungen antreten muss, hat vermutlich gegenüber gewöhnlichen Mannschaften, die dem sportlichen Erfolg alles unterordnen, „schlechte Karten“. Aber ist der Erfolg diesen Zwang wert? Ich behaupte, in den Klassen, in denen wir angesiedelt sind, ist das nicht der Fall! Ich glaube, ich habe bzgl. dieser Sichtweise einige Wegbegleiter gefunden, nämlich Euch liebe Hopperfreunde. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die mir oder einen meiner Vorgänger irgendwie auch nur einmal geholfen haben, die Hoppers zusammenzuhalten und bitte zugleich diejenigen, die weit mehr als alle anderen zu unserem Freundeskreis beitragen/beigetragen haben, nicht „die Flinte ins Korn zu schmeißen“, sondern weiter dazu zu helfen! Eins ist klar: Ohne Euch alle geht es nicht und will ich auch nicht!! Ich hoffe wir können unser gemeinsames „Juwel“ Grasshoppers auch noch weitere 20 Jahre am Leben erhalten und höre dann vielleicht von Außenstehenden nochmals das, was ich kürzlich von einem Freund gehört habe: „Grasshoppers? Grasshoppers des is koa Verein, des is a Kult!“.
Euer
“Präsi” Stefan
Michael Schneider (Präsident), Herbert Gayring (2.Vorstand), Thomas „Wampal“ Heydn (Kassier) und Wolfgang Hainz (Schriftführer) bilden das Führungsquartett des Vereins. Ihrer Initiative ist es zu verdanken, dass die Grasshoppers beginnen zu existieren. Bei der Namensgebung werden durch die 18 Gründungsmitglieder die Vorschläge Benfica, Real, Inter, Dynamo, Admira, Grasshoppers, Lokomotive, Atletico, Cosmos und Borussia gemacht. Grasshoppers setzt sich vor Inter, Atletico, Admira und Lokomotive durch. Ein eigener Platz ist nicht vorhanden, die Heimspiele werden auswärts bestritten. Der Spielbetrieb wird in der Sonderrunde Straubing aufgenommen, man belegt zum Abschluss der Saison 1982/83 den 7. Platz unter neun Mannschaften und erhält dank einer noch nie da gewesenen Fairness mit nur einer gelben Karte den Fairnesspokal.
Als Spielertrainer fungiert Christian Mielach. Er verzweifelt über den mangelnden Trainingsfleiß und mahnt die „Aktiven“ in einem offenen Brief, der im Grashupfa veröffentlicht wird, zu mehr Engagement. Die Mannschaft nimmt weiter an der Sonderrunde teil, zu Auswärtsspielen werden die Spieler des öfteren mit einem Reisebus der Firma Biendl gefahren. Trotz der luxuriösen Anreise macht sich das Trainingsdefizit bemerkbar und die Saison 1983/84 wird mit dem 10. Platz als Letzter abgeschlossen. Wieder erhalten die Hoppers den Fairnesspokal.
Erstmals wird am DFB-Pokal teilgenommen. Trotz großer Ambitionen muss die Fahrt nach Berlin nicht angetreten werden. Man scheitert in der ersten Runde denkbar knapp mit 0-5 an der DJK Leiblfing. Die Saison 1984/85 wird als Tabellensechster unter zehn Mannschaften abgeschlossen. Der erweiterte Kader umfasst mittlerweile 22 „Spieler“.
Die Stadt Straubing weist den Hoppers das „Luggy“ als Sportplatz zu. Damit endet die Hartplatzära der roten Sandplätze. Um die Zuverlässigkeit der Spieler zu erhöhen, lobt Präsident Schneider ein Prämiensystem aus: Aktive, die alle Spiele der Saison absolvieren erhalten ein Essen nach Wahl inkl. einer Maß Bier. Erstmals wird das heute traditionelle vereinsinterne Weihnachtshallenturnier in den Sporthallen des Luggy ausgetragen. Die Saison 1985/86 endet mit dem 5. Platz unter neun Mannschaften.
Eine neue Trainergeneration tritt auf. Max Meier schwingt den Trainerstab und auch Max Holzmann wird schon am Luggy-Platz gesichtet. Das erste Spiel Jung gegen Alt findet statt, die Jungen verlieren und zahlen zerknirscht ein 50 Literfass. Die Saison 1986/87 wird erstmals mit zwei eigenen Mannschaften bestritten. Die „Erste“ tritt in der Stadtmeisterschaft an, erkämpft sich auf Anhieb unter zehn Mannschaften den 5. Platz und erhält wieder einmal den Fairnesspokal. Die „Zweite“ spielt in der Sonderrunde und etabliert sich unter elf Teams als Fünfter.
Im fünften Jahr des Vereinsbestehens gelingt den Hoppers der erste Turniersieg (Hallenturnier SEL Straubing). Beim 1. Hallenturnier des Straubinger Kanuclubs wird ebenfalls gesiegt, bis heute nehmen die Hoppers jedes Jahr an diesem Turnier teil. Max Holzmann löst langsam Max Meier als Trainer ab. Die Damen des Vereins wählen den „Mr. Grasshoppers“, Sieger wird Walter „Woitl“ Krempl, der mit der Siegerschärpe ausgezeichnet wird. Das fünfjährige Gründungsjubiläum wird mit einem Turnier gefeiert. Während sich in der Saison 1987/88 die 1. Mannschaft als Dritter unter 12 Teams in der Tabellenspitze der Stadtmeisterschaft ansiedelt, kann die „Zweite“ Platz 7 von 12 Teilnehmern in der Sonderrunde erspielen.
Max Holzmann erhält, vermutlich aufgrund seiner bewiesenen unendlichen Leidensfähigkeit als Trainer der Hoppers, das Bundesverdienstkreuz. Die Damen-Volleyballmannschaft der Grasshoppers wird durch Spielerfrauen/-freundinnen gegründet. Manche Fußballer entwickeln plötzlich ungeahnte Volleyballinteressen. Nach miserablen Start in die Saison 1988/89 (0-8 Punkte) legt die 1. Mannschaft eine Serie von sieben Siegen hin und wird noch Vierter. Hofmeister Franz mit 27 und Namer „Pflam“ Rudi mit 23 Toren legen den Grundstein für die Aufholjagd. Die 2. Mannschaft wird Vorletzter der Sonderrunde.
Der 1. Grasshoppersfasching findet statt. Ein schönes Fest! Die Volleyballmädels feiern in der Damen-Volleyballrunde Straubing gegen Mallersdorf ihren ersten Sieg und schaffen den 4. Platz in der Tabelle. Erstmalig gelingt den „Jungen“ ein Sieg bei Jung gegen Alt. Christian Mielach knackt als erster Aktiver die 200 Spiele-Grenze. Die „Erste“ schafft den Einzug in die 3. Runde des DFB-Pokals und wird Vizemeister der Stadtmeisterschaft 1989/1990. Die „Zweite“ wird Vierter in der Sonderrunde.
Ein viertägiger Vereinsausflug nach Prag wird durch Vergnügungswart Richard Gsottberger organisiert. Die Boomzeit der Hoppers beginnt. Der Verein zählt mittlerweile 95 Mitglieder, wobei alleine 19 Mitglieder in diesem Jahr beitreten. Eine Delegation der Hoppers bildet sich bei der WM in Italien fort. Das zweite eigene Fußballturnier wird am Luggy durchgeführt. Auch der Fasching wird wieder mit einem Ball gefeiert. Die 1. Mannschaft wird Tabellendritter, die 2. Mannschaft belegt wieder den vorletzten Platz. Auch bei den Volleyballerinnen läuft es sportlich nicht rund und man wird Letzter der Straubinger Runde.
Die Pläne einer Eishockey-Unterabteilung zerschlagen sich ebenso wie die Idee einer Herren-Volleyballmannschaft. Umgesetzt wird allerdings der Wechsel der Fußballer aus der Stadtmeisterschaft in die C-Klasse Straubing. Das Vergnügungsteam um Richard Gsottberger organisiert einen Ausflug nach Salzburg. Mit Karlheinz „Paul“ Ring, Josef „Hepp“ Lex und Michael Schneider knacken drei weitere Spieler die 200-Spiele-Marke. Der Fußballerfolg bleibt in der Saison 1991/92 aus, beide Mannschaften werden Letzter, gewinnen aber, wie so oft, den Fairnesspokal. Die Volleyballerinnen werden großartige Vierte.
Harald Högner und Maxl Dietl beginnen einige Kinder am Ludwigsgymnasium zu trainieren, um eine Nachwuchsmannschaft der Hoppers aufzubauen. Die 2. Mannschaft wird aus der Reserverunde der C-Klasse in die neue Stadt- und Landkreismeisterschaft (Sonderrunde und Stadtmeisterschaft wurden zusammengelegt) zurückgezogen. Am Luggy wird anlässlich des zehnjährigen Bestehens ein Jubiläumsturnier veranstaltet. Mielach Christian erreicht als Erster die 300 Spiele-Marke, Stefan Kalm schafft die 200. Mittlerweile hat der Verein über 130 Mitglieder, die sich in einer Bambinimannschaft, zwei Seniorenteams und einer Damen-Volleyballmannschaft tummeln. Die 1. Mannschaft wird wieder Letzter der C-Klasse, die „Zweite“ wird Siebter der Saison 1992/93. Im Hoppers-Fanshop gibt es mittlerweile neben Aufklebern auch T-Shirts, Baseballmützen und Vereinswimpel zu kaufen.
Die Bambini erhalten eine Dressgarnitur und starten in der E-Jugendgruppe Straubing-Ost. Ein altes Bauernhaus wird in Öd zwischen St. Englmar und Viechtach angemietet, Hüttenausschuss werden Jürgen Prommersberger und Othmar Fürst. Nach einigen Festen in der Hütte verfliegt die Euphorie aufgrund der weiten Anfahrtstrecke. Die Volleyballerinnen belegen in der Saison 1993/94 einen guten Mittelfeldplatz, die 1. Mannschaft der Fußballer wird standardgemäß Letzter der C-Klasse, während die „Reserve“ unter 11 Teams der Stadt- und Landkreismeisterschaft den 6. Platz erreicht.
Knappe 50 Hoppers feiern ein Rittermahl in Falkenstein, der 60%ige Schnaps führt zu erhöhter Geselligkeit. Gründungsvater Michael Schneider gibt das Amt des Präsidenten an Hans Kupke ab. Die Vorstandschaft besteht zudem aus Hermann Schnurrenberger, Kalm Stefan, Fürst Othmar und Roland Weiß. Hermann „Mandi“ Schnurrenberger und Michael Schneider überschreiten die 300 Spiel-Marke, Jürgen Prommersberger die 200er Grenze. Leider hören die Damenvolleyballmannschaft und die Bambinis auf zu existieren, die Betreuer beider Mannschaften erhalten zu wenig Unterstützung durch Gleichgesinnte. Die „Erste“ feiert 1994/95 einen Erfolg: Vorletzter der C-Klasse Straubing! Die 2. Mannschaft landet im Mittelfeld der Stadt- und Landkreismeisterschaft.
In der Saison 1995/96 belegen beide Teams in ihren Klassen den letzten Platz. Auch das Vereinsleben leidet zusehends. Positiv ist, dass weitere Aktive Jubiläumseinsatzgrenzen knacken: Kalm Stefan die 300, Schnurrenberger Stefan die 200 Spiele. Die Spielerdecke ist einfach zu dünn, mehrere Spieler sind seit Jahren in 1. und 2. Mannschaft aktiv.
Die „Zweite“ wird nach zehnjährigem Bestehen aufgrund Spielermangel aufgelöst. Die „Erste“ zieht sich in die Stadt- und Landkreismeisterschaft zurück. Das erste Hallenturnier der Stadt- und Landkreismeisterschaft wird gewonnen. Nach einem Hitchcock-Finale ist der Jubel über die Meisterschaft in der Saison 1996/97 riesig. Mit einem Punkt Vorsprung vor Spachmüller wird das Team Meister! Mandi Schnurrenberger erzielt in dieser Saison 22 Tore.
Vorstandswechsel: Neuer Präsident wird Stefan Kalm. Ihm zur Seite stehen Michael Schneider (2. Vorstand), Kassier Hermann Schnurrenberger, sowie die Beisitzer Marius Schuller und Jürgen Prommersberger. Das Jubiläumsturnier „15 Jahre Grasshoppers“ wird mit vier teilnehmenden Mannschaften durchgeführt. In einem Einlagespiel schlägt eine bunte Damentruppe die verblüfften Fußballherren! Während der Hallentitel der Stadt- und Landkreismeisterschaft verteidigt werden kann, wird die Freiluftsaison 1997/98 nur als Vizemeister beendet. Jürgen Prommersberger erreicht sein 300. Spiel, Christian Schuss hat nun 200 Spiele für die Hoppers auf dem Buckel. Dank Marius Schuller haben die Grasshoppers unter www.conceptnet.de/grasshoppers eine eigene Internet-Homepage.
Zum dritten mal in Folge gewinnen die Hoppers das Hallenturnier der Stadt- und Landkreismeisterschaft und auch die Freiluftsaison 1998/99 endet überzeugend: Die 2. Meisterschaft wird freudig gefeiert! Schnurrenberger Mandi knackt die 400 Spiele. Eine Rafting-Tour auf der Ötztaler Ache, immerhin die Europameisterschaftsstrecke der letzten Jahre und schwerstes Wildwasser, wird durch Markus Gnoth organisiert. Nach Besichtigung der Strecke sind die teilnehmenden Hoppers kleinlaut und weißlich um die Nasenspitze, mit nur einer Platzwunde und einer verbogenen Brille wird dieser Kampf gegen das feuchte, entfesselte Element gewonnen.
Das Team ist aufgrund der Vorjahrserfolgssaison satt! Es reicht 1999/2000 nur zu einem bescheidenen 4. Platz in der Stadt- und Landkreisrunde. Auch in der Halle können die Hoppers nicht an die Erfolge der Vorjahre anknüpfen: Erstmals reicht es nicht zum Gewinn der Hallen-Stadt- und Landkreismeisterschaft. Erwähnenswert, dass Schneider Michael und Stefan Kalm beide ihr 400. Spiel für die Hoppers absolvieren.
Die Stadtmeisterschaft, die sportliche Heimat der Hoppers, feiert das 50jährige Bestehen. Anlässlich dieses Jubiläums wird ein Hallenturnier ausgetragen bei dem die Hoppers als Vierter einen vorderen Platz ergattern. Während des Turniers und in den Berichten des Straubinger Tagblatts zu Jubiläum wird um Mannschaften geworben, die die Stadtmeisterschaft wieder erweitern – dem Ansinnen ist jedoch kein Erfolg beschieden. Die Saison 2000/2001 bringt die dritte Meisterschaft in der Stadt- und Landkreisrunde. Mit 10 Punkten Vorsprung beweist die Mannschaft ihre Überlegenheit. Högner Harry schafft als zehnter Hopper überhaupt die 200 Spiele-Marke.
Die Stadt- und Landkreismeisterschafft existiert auf Grund Mannschaftsmangel nicht mehr. Die Hoppers starten nach den sportlichen Erfolgen der letzten Jahre in dieser Runde in der Saison 2001/2002 in der A-Klasse Straubing. Christian Heitzer führt dazu als Verleger, Herausgeber und Redakteur die Stadionzeitschrift „Grashupfa“ ein, die zu jedem Heimspiel erscheint. Die Halbjahresschrift „Grashupfa“, gemanagt von 2. Vorstand Mich Schneider, existiert natürlich weiter. Die FSG Ilmberger bestreitet die Vorspiele der Hoppers. Nach zum Teil deftigen Niederlagen reicht es im 5. Spiel zum ersten Sieg in der neuen Klasse. Die Saison wird als Elfter im hinteren Mittelfeld beschlossen. Schnurrenberger Stefan erreicht sein 300. Spiel.
Der Verein lebt nach wie vor. In der Straubinger Sportlandschaft besitzt das Team einen hohen Sympathiewert. Zwar ist die Mannschaft vom Papier her überaltert, doch machen die Spieler dies durch Einsatzfreude, Charakter und harmonische Geschlossenheit mehr als wett. Es ist jedoch nicht alles Gold was glänzt: Probleme bereitet der z.T. für eine Mannschaft zu große Kader. Ca. 20 regelmäßig „Aktive“ buhlen um die Stammplätze. Dazu gesellen sich 4-5 durchaus Spielwillige, die manchmal gerne spielen würden, aber nicht immer spielen wollen. Zuwenig für zwei Mannschaften, zuviel für eine Mannschaft! Für eine AH-Mannschaft reicht die Spielerdecke ebenfalls nicht, da viele „alte Recken“ in der ersten Mannschaft benötigt werden. Hierin liegt hohes Konfliktpotential. Man wird durch zunächst einzelne Freundschaftsspiele einer 2. Mannschaft prüfen müssen, ob sich eine „Zweite“ etablieren kann. Ein schwieriges Unterfangen, da hierzu auch Betreuer etc. gefunden werden müssen. Auch finanziell wird die Zukunft schwieriger. Durch festgelegte Ablösesummen im Amateurbereich („Ausbildungsvergütungen“) sind Neuzugänge, die den Verein nichts kosten, selten geworden. Da die Hoppers aber keine Nachwuchsarbeit betreiben, hier wird nicht von der bloßen Nachwuchszeugung gesprochen, ist das Team auf externe Zugänge angewiesen. Zudem sind auch die Schiedsrichterkosten in den letzten zwei Jahren geradezu explodiert, so dass der finanzielle Spielraum enger wird. Dennoch wird es auch zukünftig möglich sein den Verein zu erhalten, so dass wir noch viel Freude und Spaß unter dem Namen Grasshoppers gemeinsam haben und erleben werden.